Captain Olli (und Tina) auf großer Fahrt

Olli & Tina im Kreuzfahrtlook

Da soll mal einer sagen, unsere lieben Gäste wären nicht wagemutig! Nicht nur, dass sie jegliche Schnapsvariationen testen- manchmal sind die Dschungelprüfungen ein Witz im Vergleich dazu - nein, sie brechen auch auf und überprüfen selber die mögliche Gefahr eines Kreuzfahrttörns.

Captain Olli (dadada da da daa) stürzt sich leidenschaftlich und selbstlos in genau diese Gefahr, um uns nächste Woche zu berichten, ob der Kapitän an Bord wirklich ein Feigling ist, warum die Prostituierten blind(e Passagiere) sind und ob die Rettungsboote tatsächlich immer zufällig neben der Kommandobrücke darauf warten, die oberste Besatzung im Notfall zu kidnappen und schnell von Bord zu bringen. Piratin Tina wird ihn dabei mit voller Hingabe unterstützen - auch wenn ihr Aufgabengebiet eher im Überprüfen der Champagnerhaltbarkeitsdauer liegen wird. 

Ich wünsche den Beiden eine tolle Woche und freue mich jetzt schon auf lustige Geschichten (nie zu vergessen, der Typ, der beim letzten Mal an der Cocktailtheke an Bord ein Taxi bestellte..).

Im Gegensatz zu den abenteuerlustigen Gestalten, werden wir uns das heute Abend im Horizont schöööön gemütlich machen! Wir trotzen der Kälte und dem Schnee und wer möchte, kann sich durch das Zuführen alkoholischer Substanzen den Seegang simulieren. Gekentert wird aber nicht, dafür werde ich dann schon sorgen! 

Bis später- ach ja.. Bundesliga ist ja auch. Ab 20.30Uhr duellieren Hannover 96 & der 1. FC Nürnberg.


Endlich Winter

Brrr- kalt!! Der Winter erhält den Einzug.. gut, etwas später als gewohnt (quasi ein Deutscher-Bahn-Winter). Da steht die Glühweinmaschine seit Anfang Dezember im Laden und keiner will ihn trinken. Die Weihnachtsmärkte haben sicherlich in dieser Saison auch mehr Umsatz mit Bier als mit dem heißen, wohligen Getränke gemacht- denn bei Plusgraden schmeckt das auch irgendwie nicht.

Und nu? Jetzt wirds kalt und der Durst nach dem leckeren Gebräu mit eventuellem Zusatz von Jack Sparrows Lieblingsgetränk wird immer stärker. 

 

Ich werde heute Abend den Glühwein mal aufsetzen- mal sehen, wer als Erster frierend den Laden betritt und nach Wärme bettelt.

Ich bin ab 18Uhr da. 


Gute Besserung

Überraschung! Für die nächsten paar Tage müsst Ihr Euch mit anne*s Blog zufrieden geben, denn der Udo Mann ist aus Krankheitsgründen verhindert. 

Ich werde selbstverständlich nicht ansatzweise an seine (manchmal etwas "andere") Sicht des Lebens anknüpfen können - aber Termine, Neuigkeiten, Thekendienstplan- das sollte ich hinbekommen.

Apropos- heute ist Mittwoch und damit es nicht ganz so verwirrt, werde ich gleich mal nach einer Perücke mit fast ohne Haare Ausschau halten, meine Kippen gegen losen Tabak tauschen, gemütlich auf einem Hocker sitzend (leicht genervt) auf Gäste warten und jedem erzählen, dass es keine komischen Geräusche sind, die aus den Boxen dröhnen, sondern progressiver Rock aus den späten 60ern!

Natürlich QUATSCH! Bei uns verstellt sich keiner - und wer frustriert ist, dass sein Lieblingswirt nicht hinter der Theke steht, soll halt mehr trinken ;)

Bin ab 18Uhr da - bis gleich!

 


Zum Abschuß frei gegeben!

Alle Neune, hieß es gestern bei unseren Skatspielern bei der Abschlußfeier 2011 im neuen Bowling-Center. Alle Fünfe, hieß es beim HSV...

23.01.
Nutze den Tag sinnvoll, hatten sich gestern vierzehn mutige Skatspieler gedacht und sind beim ersten Turnier des Jahres im Horizont angetreten. Was sollte man auch sonst machen, bei diesem bescheidenen Wetter. Es kübelte schließlich wie aus Eimern und ohne Unterbrechung - Wasser vom Himmel und Bier vom Fass! Gegen 18:00 Uhr hatte sich das Feld durch die zwei zu spielenden Listen gearbeitet und einen eindeutigen Sieger ermittelt. Andy Milz siegte mit knapp 2000 Punkten vor Dauervize Horst und Titelverteidiger Hubertus von Klaaßen. Den gilt es in diesem Jahr zu schlagen, wenn verhindert werden soll, dass er zum dritten Mal in Folge den Pott holt. Also, weil ich gerade von Pott rede ... Auf dem saßen gestern elf verzweifelte Haesfauer im Volkspark, nachdem sie von den Dortmunder Titelverteidigern fünf ovale Eier ins Körbchen gelegt bekommen hatten. "Ja isch denn schoh wieder Ostern", fragten sich da wohl die verzweifelten Hamburger Fans. Uns Bremern ist das allerdings ziemlich egal. Schließlich haben wir unsere eigenen Sorgen. Prödls (ich prödel dir einen) zerstörter Langzeitschädel sorgt für einen Dauerausfall, der Wolf -  dem es ja ach so gut in Bremen gefällt - , verlässt nach nur einem halben Jahr den Verein in Richtung Monaco, Naldo ist verletzt und Schmitz am nächsten Samstag gegen Leverkusen gesperrt. Taktisch gesehen heißt das: Sokratis und Fritz spielen eine völlig neue Variante im Weltfußball; nämlich die lang gezogene Zweierabwehrkette ohne Steuermann. Sie bilden somit eine gefährliche, doppelte Doppelspitze in der Außen- und Innenverteidigung. Dahinter sichern Wiese und Mielitz gemeinsam auf der Linie ab, während Thomas Schaaf den Libero vor der Abwehr mimt. Um das nicht vorhandene Mittelfeld schnell zu überbrücken (die Gehälter von Marin, Ekeci und den anderen Pflaumen wird ausgesetzt), sollen lange Bälle Pizarro in Torszene setzen. Rosenberg und Arnautovic werden in bunten Kostümchen die Cheerleadergruppe Werders unterstützen und in der Halbzeitpause für frischen Tee und  zusätzliche Unterhaltung sorgen. Der Rest der Mannschaft, also die talentfreien Abiturienten, schreiben derweilen unter Anleitung Allofs Bewerbungen für vernünftige Berufe, wie Tischler, Taxifahrer oder Bundespräsident. So kann der Verein finanziell gesunden und in Ruhe nach den Milliarden suchen, die seit 2004 in der CL-League verdient wurden. Irgend so ein Trottel hat die Tasche mit der Kohle wahrscheinlich nur verlegt. Ordnung ist eben nur das halbe Leben...
Heute Abend könnt Ihr im Horizont dabei sein, wenn wir richtigen Sport präsentieren. Unsere Handballer kämpfen bei der EM im Spiel gegen Dänemark um den Einzug ins Halbfinale. 18:15 Uhr geht es los. Plant Euch also frei!


Scheiß drauf ...!

Sieht so Werder-Glück aus? "Knuti" Prödl kurz vor seiner Nasenbeinattacke...

22.01.
Ächzen, stöhnen, jubeln, fluchen, schnaufen, toben, rasen... so sieht sie aus, die emotionale Achterbahn der leidenden Werder-Fans im Horizont. "Wiese, Wiese, Wiese - Weltklasse der Mann", brüllt Olli zwischendurch und hämmert diese Botschaft vehement und nachdrücklich in die Tresenplatte. Dabei hüpfen die gefüllten (!) Weizengläser höher als die schwachen Bremer Stürmer im Lauterer Strafraum gestern jemals hüpften - bei ihren irrational wenigen, kläglichen Hüpfversuchen nach diesen bunten Bällen, die ab und an vom Himmel fielen. Von Lufthoheit, Zweikampfstärke und unbedingtem Siegeswillen war jedenfalls nicht allzu viel zu sehen, bei dieser Nullnummer der Grün-Weißen gegen die harmlosen Roten Teufel vom gefürchteten Betzenberg. Pizarros neue, schicke Frisur war schön anzusehen und auch Rosi Rosenberg sah fesch aus, wie er so an der Seitenlinie über den Platz stolzierte. Aber torgefährlich, nee, das waren diese beiden Wonderbras nicht wirklich. Auch der Rest der Mannschaft schonte sich für irgendwas ganz Geheimes. Nur der Basti Prödl spuckte wirklich Blut und wollte den totalen Sieg. Und was hat er nun davon? Er liegt mit Nasenbein- und Kieferbruch in einem Pfälzischen Krankenhaus, nahe seiner österreichischen Heimat. Absicht will ich ihm an dieser Stelle mal nicht unterstellen! Egal, der guten Stimmung im Horizont schadete dieses 0:0 nicht. Wir wissen ja, so ein Fußballspiel ist eigentlich nur der Anlass, um mal wieder richtig auf die Pauke hauen zu dürfen. Wenn der Ehemann zu Hause verkündet: "Ich gehe jetzt in die Kneipe, Fußball gucken", weiß die Ehefrau, dass sie mit dem Angetrauten in dieser Nacht nicht mehr zu rechnen braucht. Sie kann dann in Ruhe ihren Pullover weiter stricken, dabei Carmen Nebel durch den Musikantenstadl begleiten, oder auch ihren Lover zu einem kleinen, nächtlichen Techtelmechtel einladen. Je nachdem halt, wie es eben gerade so ist, mit der inneren Stimme und dem aktuellen Liebesbestand.
Wir feiern heute einfach weiter. Schon um 14:00 Uhr treffen sich die Skatbübches und Skatmädlis, um die neue Saison mit einem "Gut Blatt" zu eröffnen. Nebenher bestaunen wir die Bundesligakonkurrenz aus Dortmund, Hamburg, Mainz und Leverkusen. Den Abend gestaltet Bea in gemütlicher Runde, ohne Strickzeug und ohne Liebhaber (vermute ich jetzt mal), dafür aber mit guter Laune und Kerzenschein. Garantiert!


Die schönste Zeit des Jahres

Idyllisch...

21.01.
Morgens halb zehn in Deutschland: nasskalter Regen, Dunkelheit, depressive Stimmung. Was macht da mehr Spaß, als mit einer Tasse Kaffee auf dem Schoß vor dem Rechner zu sitzen und den nächsten Sonnenurlaub zu planen. Ich glänze an dieser Stelle mit fünf Reisetipps für die Verwegendsten unter Euch, inspiriert durch die Pressemeldungen in den letzten Tagen. Kopfschüttelnd musste ich bei den Meldungen aus Äthiopien einmal mehr feststellen, dass die Menschen vor nichts, aber auch gar nichts mehr zurückschrecken. Nicht nur, dass sie ihre Kinder mit solch abenteuerlichen Namen wie Tyler-Werner, Mimose-Chantal oder Kevin-Horst fürs Leben bestrafen, nein sie reisen auch immer öfter in Gebiete auf diesem Planeten, in denen ein gut funktionierendes Sturmgewehr genauso zur Ausrüstung gehören muss, wie Sonnencreme und Badelatschen.
Also hier meine persönlichen Favoriten für 2012:
1. Die Danakilwüste in Äthiopien im Grenzgebiet zu Eritrea
2. Afghanische Campingplätze nördlich von Kabul, die von Taliban-Kriegern geführt werden
3. Somalische Küstenorte, die in fester Hand von Piraten sind (z.B.Brava)
4. Die pakistanischen Gebirgsregionen des Himalayas und die wunderschönen zerklüfteten Strände des Landes, die mitten im Bürgerkriegsgebiet liegen.
5. Der Gazastreifen, der vielerlei Kulturen voneinander trennt, und der besonders Leuten zu empfehlen ist, die an Eisenmangel (Blei) leiden und trockene Hitze vertragen.
Alle Oneway-Destination zeichnet besonders aus: Es scheint zumeist die Sonne und die Landschaften sind äußerst eindrucksvoll; es gibt wenig Touristen und auch keine Mac Donalds; schlechter Handyempfang (Katastrophe für den Nachwuchs); eine Überlebenschance von unter 50%; auch mit wenig Geld (also besonders für Hartz 4-Empfänger und Rentner geeignet) sind die Urlauber dort die Kings; Wasser ist wichtiger als eine Jägermeister-Ausschankmaschine; für Leseratten ist ein E-Books-Reader ein praktisches Instrument, da dann mehr Platz für Zusatzmunition im Gepäck vorhanden ist.
Wem das alles zu gefährlich ist, dem empfehle ich eine Kreuzfahrt mit einem Schiff der Reederei Costa Crociere. Dort geht man wenigstens mit Stil unter!

Und wenn wir schon über Stil reden, hoffe ich natürlich, dass Werder den heutigen Ausflug nach Kaiserslautern nicht bereut. Wir wollen den totalen Triumph und vor allem 3 Punkte! Ab 18:30 lauschen wir den grün-weißen Gesängen auf dem Betze.
Zu Gladbach sage ich nur: WOW-Hammer. Ich adle die Stadt zur gefährlichsten Fußball-Destination Deutschlands. Gut, dass Werder sich dort schon im letzten Jahr seine Packung abgeholt hat!


Endlich geht es wieder los!

Wir brauchen keinen Lionel Messi in Bremen. Wir haben einen Niclas Füllkrug!

20.01.
Heute startet die Bundesliga mit dem Klassiker Borussia Mönchengladbach - FC Bayern München in die Rückrunde der Saison 2011/2012. Vierter gegen Erster, wir erleben zusätzlich auch noch ein aktuelles Spitzenspiel. Siegen die Jungs vom Niederrhein, rücken sie dem selbsternannten Titelfavoriten gefährlich nah auf die Pelle. Die Bayern haben ja bekanntlich immer große Ziele. Dieses Mal – so wie eigentlich jedes Jahr - soll es das Tripple sein: Meisterschale, Pokal und Champions-League als Triumphatoren zu beenden. Deshalb hat auch der Arjen Robben seinen auslaufenden Vertrag verlängert. "Bayern ist eine der besten Mannschaften der Welt, und wir haben noch große Ziele", soll er in einem Interview verraten haben. Gähn ...
Wenn morgen Abend die Bremer in Kaiserslautern auflaufen, kann die Zielstellung nur sein: Bloß nicht wieder 0:5 verlieren. Dieses Ziel ist allemal realistisch, denn die harmlosen, in ihrer Freizeit mit Puppen spielenden Teufel schwächeln vor allem in der Angriffszone. Außerdem darf  Uns-Sandro, dass großartige Ausleihprodukt vom Weserstrand nicht gegen seinen bisherigen Arbeitgeber spielen. Brrrr, mir schlottern schon beim Gedanken an diesen Wunderstürmer die Schlachhosen rund um die weichen Knie!
Im Horizont erwarten wir natürlich einmal mehr ein volles Haus, wenn die Spaßfußballer aus dem Schaaf-Stall einen Gegner nach dem anderen an die Wand spielen, um am Saisonende das Berechtigungsticket zu Auftritten im Ausland in Empfang nehmen zu dürfen. Dann heißt es endlich auch für Werder wieder: Madrid oder Mailand - Hauptsache Italien (in Anlehnung an einen Spruch von Andy Möller).
Ab heute liefern wir unsere Bilder komplett in HD-Qualität, wenn denn Sky die Bühne dafür freigibt. Ab 18:00 Uhr dürft Ihr Eure Plätze einnehmen, bis es dann endlich wieder heißt: Alle Spiele, alle Tore - nur im Horizont!


Nur keine Panik!

Marcus Krey, alias Udo L. im Horizont. www.udo-lindenberg-show.de

19.01.
Vor ein paar Tagen hatte ich das Überraschungspaket zu unserem
4. Horizont-Geburtstag am 18.02. angekündigt. An diesem (oder einem anderen Tag) steigt eine Party, die Ihr auf keinen Fall verpassen dürft! Jetzt ist es aber so, dass zu dieser Zeit auch noch andere Veranstaltungen stattfinden. Zum einen spielt an diesem Tag Werder beim HSV (was im Falle des zu erwartenden Sieges allein schon für ein Event der Extraklasse sorgt), und zum anderen schnürt ein Teil der Fangemeinde am frühen Nachmittag die schnellen Stiefel, um sich bei Kohl und Pinkel, diversen Werf-Das-Stöckchen-Trink-Spielen und noch mehr alkoholischen Kleingetränken einen vergnüglichen Abend zu bereiten. Aber wir sind natürlich flexibel und daran interessiert, dass die Treuen der Treuen und wahren Fans des gepflegten "Lindenrocks" dabei sind, wenn er da ist, der Double-Meister des Meisters, der locker wie ein Rocker am Tresen hängt, Eierlikör schlürft und mit seinem unwiderstehlichen Schnodderrock die Rock ‘n Roll-Bühne des Horizont zum Beben bringt. Ganz allein aus diesem Grunde arbeite ich mit Hochdruck an einer Verschiebung des Events auf den 3.3.!
Jetzt habe ich schon große Teile des lästigen Verpackungsmaterials entfernt, und hoffentlich Eure Vorfreude bis ins Unermessliche des Erträglichen gesteigert. Ich sage nur: Es steht uns die panischste aller panischen Nächte bevor. Und Ihr seid dabei!
Heute Abend steht Anne annetheke und am Wochenende startet die Bundesliga in die Rückrunde. Ihr Tipper tippt mit Euren Tippstiften die richtigen Tipps in die Tipplisten, ansonsten habt Ihr schlechte Karten, wenn ich - der Drittvorletzte im Gesamtranking -, den Großangriff auf die Spitze wage.
Am Sonntag beginnt um 14:00 Uhr die neue Skatsaison. Wer also noch Lust und Zeit hat, ist recht herzlich zum Mitspielen eingeladen. Ich wünsche Euch ein cooles Wochenende.


Schaffe deine Kreuzer bloß nicht zur Commerzbank!

Schlagseite hat auch der Service in der Commerzbank Bremen-Nord. (Hier eine vereinfachte Darstellung)

18.01.
Wie habt Ihr Euch gestern in der blogfreien Zone gefühlt? Wahrscheinlich nicht so gut, weil Ihr Euch zwanghaft alle zehn Minuten auf dieser Seite eingeloggt habt, in der Hoffnung, endlich mal wieder etwas völlig Dämliches lesen zu dürfen. Anfänglich noch enttäuscht, aber voller Hoffnung, wurdet Ihr im Laufe des Tages immer frustrierter, bevor Euch die dumpfe Gleichgültigkeit spät in der Nacht in einen ruhelosen Halbschlaf getrieben hat. "Der Arsch hatte bestimmt wieder keinen Bock", war mit Sicherheit noch einer der harmloseren Denkansätze. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie ihr mich gedanklich bei lebendigem Leib zerfleischt, ausgeweidet, geköpft, filetiert, gerädert und in Säure eingelegt habt. Ich kann noch immer das Wetzen der Messer und das Rattern der Kettensägen hören. Gruselig. Dabei habe ich das doch nicht mit Absicht gemacht. Es war nur so, dass ... Ach scheiß drauf, ich rechtfertige mich doch hier nicht.
Wenigstens das habe ich gestern von den Mitarbeitern der Commerzbank Vegesack gelernt, als ich dort gegen 16:00 Uhr, also eine halbe Stunde vor Feierabend (!), Scheine in Kleingeld wechseln wollte. Immer cool mit dem eigenen Versagen umgehen, war die unmissverständliche Botschaft! Sechs Angestellte an sechs verschiedenen, kundenfreien Schreibtischen, beobachteten mich bei Betreten der Filiale und amüsierten sich köstlich über mein dümmliches Gesicht, dass ich wohl auf meiner verzweifelten Suche nach einem offenen Serviceschalter gemacht haben muss. "Sind sie Kunde bei uns, und was wollen sie?", waren die zwei stechenden Fragen in einem Satz, die mir das Blut in den Adern gefrieren ließen. "Mmh, ja, ich brauche Kleingeld", war meine schüchterne Antwort. "Man, wissen sie nicht, dass es am Dienstagnachmittag hier aus Sicherheitsgründen nichts mehr zu holen gibt? Kommen sie morgen früh wieder, dann sehen wir weiter."
Wusste ich natürlich nicht und "morgen früh" war mir auch irgendwie zu spät.
So trabte ich denn zur Volksbank im gleichnamigen Stadtteil, und siehe da: Dort wurde mein Anliegen wohlwollend und freundlich abgewickelt. Für mich ist somit klar: Kunde der Commerzbank werde ich mit Sicherheit niemals werden. Dienstleistungsnote 6,0 für die Gelben aus der Bankenliga!
Heute Abend sitze ich hinter dem Schalter im Horizont. Ich wechsle Euch natürlich auch Scheine in Kippenkleingeld - , wenn es denn sein muss! Aus Sicherheitsgründen gibt es nur bis maximal 2:00 Uhr Bier. Nebenbei gucken wir Handball und labern über das eine oder andere Kreuzfahrtschiffsunglück.


Breaking News: Südtiroler trinken ihren ersten Jägermeister!

16.01.
Zu Beginn dieser Woche ist es dringend notwendig mal einen Blick in den deutschsprachigen Süden Europas zu werfen. Ihr sollt nämlich vorbereitet sein, wenn Ihr in dieser und den kommenden Wochen im Horizont auf Menschen aus Tirol trefft. Die heißen nicht alle Anton, wie ich nach ausgiebigen Gesprächen verwundert feststellen musste. Die haben da auch so Namen wie Gerry oder Stefan. Und sie arbeiten nicht alle in der Tourismusbranche oder sind ständig auf Skiern unterwegs, wie man bei der Masse an prominenten Wintersportlern eigentlich vermuten müsste. Auch wenn ihr jetzt denkt, ich spinne, muss ich Euch unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit mitteilen, dass zwei der der italienischen Tiroler mithelfen, Euren geliebten Marktkauf in einen vielleicht ungeliebten Edeka-Edelshop umzubauen. Bevor Ihr Euch sinnlos darüber aufregt, warum das keine deutschen Arbeitnehmer machen können, bei den unverschämten Spritpreisen und der ohnehin schon sehr angespannten Arbeitsmarktsituation im eigenen, deutschen Land, hört auf meine Argumente. Der gemeine Südtiroler (ich spreche jetzt über die Region um Meran) ist naturgegeben viel besser als der Deutsche in der Lage, sich auf die wesentlichen Dinge einer anstregenden Arbeit zu konzentrieren. Denn da wo die Tiroler herkommen, ist ja nichts. Da sind nur Berge, die einen Talkessel mit einem kleinen Fluss einschließen, und ganz viele kleine Hütten, in denen der Tiroler mit seiner Tirolerin und den Zwergentirolern lebt. Und eben weil sie kein Fernsehen, keine elektronischen Äppel, keine Kneipen, keine Kinos (einmal im Jahr gibt es da ein Autokino auf dem Campingplatz, habe ich mal irgendwo gelesen), keine C&A`s oder anderen modernen Kram haben, können sie eben z.B. wunderschöne Ladenregale herstellen. Jedenfalls sind Gerry und sein Kumpel jetzt unsere Freunde. Durch uns werden sie im Austausch für ihre filigrane Tätigkeit mit vielen exotischen Erfahrungen belohnt. So wissen sie jetzt schon mal wie Jägermeister schmeckt und das ein Taxi in weniger als 10 min vor Ort sein kann, nachdem es angerufen wurde.
Gestern Abend hat sich zu den zwei Südtirolern noch ein Nordtiroler gesellt. Der stattet mit seiner Firma Schiffe mit edlen Materialien aus und beteuert immer wieder, dass Fußball nicht der Nationalsport der Österreicher ist. Natürlich wissen wir das schon lange und kennen auch den heimlichen Wunsch der Österreicher, dass sie gerne möchten, dass ihr Land auch bis an die See heran reicht. Haben die nicht sowieso schon einen Wal als Wappentier? Ich habe wirklich keine Ahnung.

Termintipps für diese Woche: Fußballbundesligastart am Samstag mit Lautern gegen Werder und Skatturnier am Sonntag (siehe auch rechts unter Termine).


Übergänge sind lebensnotwendig!

... kein Tag für mich!

15.01.
Um unnötigen Spekulationen vorzubeugen: Der in meinem gestrigen Blog erzählende Ich bin nicht Ich, der Hannes ist nicht der Hannes und somit komplett eine erdachte Person, es ist niemand gestorben, den ich kenne, und da Ich nicht Ich bin, besitze ich auch keine Breitling. Trotzdem ist es so, dass Ich auch Ich hätte sein können, dass Hannes irgendwie auch existiert, auch wenn er vielleicht Egon, Paul oder Kalli heißt, dass wir manchmal viel zu leichtfertig mit den Nöten und Ängsten unserer Freunde umgehen und oft viel zu gründlich über das eigene, angebliche Versagen nachdenken. Dass diese Geschichte topaktuell ist, versteht sich aus den unterschiedlichsten Gründen von selbst. Die vielen besorgten Reaktionen Eurerseits zeigen: Ihr macht Euch Gedanken! Ich hoffe natürlich, keine Gedanken auf Bildzeitungsniveau.
Wenn Ihr Weserkurier-Leser seid und jetzt gerade - nach einer durchtanzten Bunkerdissen-Nacht -  aufsteht, erspart Euch den Gang zum Postkasten. Die Zeitung wird einmal mehr nicht da sein. Die Zustellung in Bremen-Nord stagniert auf hohem Niveau, wie ich nun schon seit Wochen persönlich feststellen darf. Natürlich bekomme ich, wenn ich die 08003671000 anrufe, die Materialkosten gutgeschrieben. Aber was nützt das? Die psychischen Schäden, die ich jeden Sonntagmorgen durch den Informations- und Ritualverlust erleide, sind damit einfach nicht wettzumachen. Ohne Zeitung schmeckt mir der Kaffee und das Brötchen nicht. Meine bis dahin friedliche Gedankenwelt wird unwillkürlich - aber stetig -  von Mordphantasien kontaminiert, und dann muss ich mich auch noch unterhalten. Bei aller Liebe, wer will das am frühen Morgen schon, in der Übergangsphase von der Nacht zu einem neuen, aufregenden Tag. Jeder Mensch braucht vernünftige Übergänge, in denen er mit sich selbst sein kann, in denen er sich sammeln darf, und in der er auf natürliche Art und Weise seine Kräfte bündelt. Ich kann das am Besten in der Welt der Nachrichten. Heute wurde mir das einmal mehr verweigert, und ich bin deshalb unglücklich.
Wenn Ihr ähnlich fühlt und Teil einer großen Leidensgemeinschaft sein wollt, dann treffen wir uns heute Abend im Horizont. Ab 17:00 Uhr verteile ich Servietten und Taschentücher für Eure Tränen. Bis dahin haltet durch...


Ja, ja, so war er, der Hannes!

14.01.
Vorgestern traf ich meinen Kumpel Hannes in der Fußgängerzone. Mit einem griesgrämigen Gesicht, tief verborgen im hochgeschlagenen Mantelkragen, stürzte er grußlos an mit vorbei. Erst als ich ihn ansprach, blieb er verdutzt stehen. Er schien in diesem Moment aus einer anderen Welt aufzutauchen, so verwirrt blickte er drein. Die Furchen in seinem Gesicht waren seit unserer letzten Begegnung noch tiefer geworden, und die dunklen Augenringe bildeten einen tiefen Kontrast zu der ansonsten blassen Gesichtsfarbe. Seine Kleidung war zerknittert und die alten Treter an seinen Füßen hatten auch schon bessere Zeiten gesehen. Insgesamt machte Hannes einen sehr verlotterten, ja regelrecht morbiden Eindruck. "Mann, bist du auf Diät?", fragte ich ihn hastig und versuchte dabei meine Unsicherheit hinter einer Maske von aufgesetzter Fröhlichkeit zu verbergen. "Hää, nee, habe gerade nur keine Motivation, zu nichts, verstehst de." Verstand ich nicht, und trotzdem murmelte ich loyal: "Klar, was ist denn los, Stress mit der Arbeit, oder wie?"
"Was denn für Arbeit? Im Moment läuft mal wieder gar nichts", knatterte er zerknirscht los. "Ich frage mich jeden Morgen, warum ich eigentlich überhaupt noch aufstehen soll. Mir fehlt regelrecht der Antrieb. Um Aufzustehen brauche ich, wie schon gesagt, irgendeine Motivation, und die fehlt eben total. Ein ewiger Scheißkreislauf."
Mal wieder merkte ich, dass ich nicht wirklich vorbereitet war, auf einen solchen Gesprächsverlauf. Was sagt man einem Menschen, dem es gerade nicht so besonders gutgeht, der offensichtlich unter seiner Situation leidet und Hilfe braucht? Wie schon so oft praktiziert, versuchte ich mich auch an diesem regnerischen Nachmittag mit großspurigen Durchhalteparolen zu retten. „Das wird schon wieder. Mach dir nicht so viel Gedanken. So ist das Leben. So ging es mir auch schon mal“, nutzte ich dabei Altbewährtes. Ich heuchelte Anteilnahme, indem ich hastig entworfene Problemlösungsstrategien präsentierte, mit denen ich einfach nur meinen Kopf aus der  Schlinge ziehen wollte. Schnell irgendetwas Schlaues sagen und dann weiterziehen. Oh Gott, bloß nicht anmerken lassen, dass mich die Not meines Gegenübers peinlich berührt. "Ich muss weiter, noch einkaufen", hörte ich Hannes Stimme plötzlich sagen. "Ich lass mich mal wieder sehen, demnächst. Tschau." Und weg war er.
Erleichtert hüpfte ich davon. Am nächsten Uhrenladen sondierte ich penibel die Auslagen in den Schaufenstern und verglich die einzelnen Posten mit meinem Geheimbudget. Hannes und seine Probleme waren in diesem Moment  schon fast vergessen. Zumindest kamen sie mir nun doch nicht mehr so groß und bedrohlich vor, wie noch vor wenigen Minuten. "Ach scheiß drauf", dachte ich, "Der Hannes ist doch ein Mann, der wird das Ding schon schaukeln."
Heute habe ich in der Zeitung gelesen, dass der Hannes tot ist. Selbstmord, wie die Polizei vermutet. Mich am Hinterkopf kratzend, betrachtete ich nachdenklich meine neue Breitling. "Hannes, du Idiot, wir hätten doch noch so viel zusammen machen können. Nun ist es leider zu spät." Seufzend sog ich an der Zigarette und schenkte mir noch eine Tasse Kaffee ein.


Viel Lärm um nichts!

13.02.
Siedend heiß rieselte es mir wie Schuppen aus den Haaren, als ich heute Morgen die Spatzen auf dem Horizont-Dach zwitschern hörte. Im Februar feiern wir unseren 4. Kneipen-Geburtstag. Zwar in neuen Räumlichkeiten und in einem neuen Gewand, aber immer noch freudestrahlend und überhaupt kein bisschen verbittert. Ja, wir sind noch da! Und wie! Es ist den Freunden des „ungepflegten Totentanzes“ nicht gelungen, dass horizontale Gewerbe endgültig aus der Alten Hafenstraße zu vertreiben. Auch wenn uns in der Vergangenheit die Jauche  - nicht nur bei Hochwasser -, ab und an über die vorgestülpten Unterlippen schwappte, und wir mit weit aufgerissenen Augen angewidert ausspucken mussten, fanden wir einen galaktisch exorbitanten Ausweg. Hinterm Horizont geht es eben immer weiter, wie unser Geheimrat Udo L. schon vor Jahren in seinem berühmten Song feststellte. Mit Unmengen von Mentholbonbons und wenig Götterhämmerung  gelang uns der leise Umzug in einen bunten  Block gleich um die Ecke. Aus diesem Anlass werden wir mal wieder so richtig schön feiern! Am 18.02. steigt ab 20:00 Uhr unsere Auferstehungsfete, mit einigen speziellen Überraschungen und natürlich Winterschlussverkauf-Preisen. Wenn Ihr jetzt glaubt, ich reiße an dieser Stelle vor Euer aller Augen das Geschenkpapier von der Verpackung, habt Ihr Euch handfest getäuscht. Es ist eben noch nicht alles einpackt, und Weihnachten ist sowieso noch ganz weit weg. Schreibt schon mal den Termin in Eure Kalender und bleibt weiter neugierig.
Den Erwartungsdruck könnt Ihr natürlich lindern, indem Ihr an diesem Wochenende fleißig den Horizont besucht, Euch zwischendurch bei der Bunkerdisse austobt und den unumstösslichen Feiertermin - 18.02.12 - an Eure Freunde weitergebt. Ich halte Euch über das Geschehen auf dem Laufenden!
Ran Annetheke...


Who de Fuck mag Mr. Schröder?

Wir wissen um Deine wahren Gefühle, Herr Schröder. Bitte sei jetzt nicht mehr traurig!

12.01.

Ziemlich fluffig ging es gestern Abend in Eurer Lieblingskneipe zu. Während sich vor der Tür der "Einarmige Bandit" mit einem alten Schrubber um die unzähligen Kronkorken bemühte, die die angereiste, bucklige Verwandtschaft aus speziellem Anlass mühevoll aber mit viel Liebe in die Ritzen der gepflasterten Straße verteilt hatte, kam es in den Innenräumen des kosmischen Etablissements kurzzeitig zu epidemieartigen Hamsterkäufen von eingefärbten Flüssigkeiten. Besonders gefragt war dabei ein braunes, leicht öliges, mit Kräutern durchsetztes Kicherwasser, das oral eingenommen, lustige Reaktionen bei den kontaminierten Personen auslöste. Ganze Horden wilder Menschen begannen plötzlich miteinander zu knutschen und zu kuscheln. Andere bemühten sich ruckartig und zeitnah um einen schnellen Ausgleich ihres scheinbar viel zu niedrigen Flüssigkeitshaushaltes. Dabei lächelten sie selig und verdrehten die Augen auf eine besonders betörende Art. Es war dieses unbeschreibliche Lebensgefühl, dieses Phänomen des weltverändernten Zusammengehörigkeitsgefühls, das plötzlich durch die rauchgeschwängerte Luft eierte und unnachgiebig die anfälligen Synapsen der gierig saugenden Hirnstämme besetzte. Dem konnte sich niemand entziehen, außer er hörte einfach auf zu atmen. Dieser künstlich herbeigeführte Sauerstoffmangel hätte wahrscheinlich zu völlig anderen, noch wahnsinnigeren Bewusstseinsveränderungen geführt. Wau, was für eine Weltidee, einfach mal die Luft anhalten! Kostet nichts und ... Darüber aber ein anderes Mal mehr!
Also, der Herr Schröder, der "Einarmige Bandit" eben, hat von diesem kakophonischen Trallalafitti nur wenig mitbekommen. Denn der Herr Schröder ist, seien wir mal ehrlich, ein kompletter Versager. Er ist 30 geworden und ist noch immer nicht verheiratet. Dieser Makel in Form eines stumpfen, verrosteten Messers belastet tief vergraben seine geschundene Seele, auch wenn er es offiziell nicht zugeben mag. Er soll büßen, dieser Wicht... und fegen! Innerlich zerbrochen und tief aufgewühlt, sehnt sich der Herr Schröder nach zwei warmen Hügeln, die derweilen in den schneebesetzten, französischen Alpen - weit weg von hinterm Horizont -, als Hoch "Mirja" ein Snowboard nach dem anderen schreddern. Die Erlösung, Herr Schröder, ist so greifbar nah. Machen Sie sich doch, Gott verdammt, endlich auf den Weg!

 

 


 
 
 
 
 
 
 
 

Anti-Experten-Bundesligatipp

18. Spieltag, 20.01. - 22.01.12, getippt von Jule from London

Gladbach - Bayern 1:3
Wölfe - Köln 2:0
Hoffe - H96 1:1
Freiburg - FCA 2:1
S04 - Stuttgart 3:2
FCN - Hertha 1:2
Lautern - Werder 1:2
HSV - BVB 2:2
Bayer 04 - Mainz 2:0

Punkte 241/ Platz 14 / 13 Punkte, 18. Spieltag

Bundesliga - Tipprunde

Stand nach dem 18. Spieltag
Tagessieger: Brunobagge 21 Punkte

1. Sommersprosse 272
2. Havanaclub 271
3. Lotz 265
4. Brunobagge 261
5. Fisch 258
6. Kalmageddon 257
7 Icebaby 257
14. Anti-Experten 241

Termine

Alle Werder-Termine 2012

Sa, 28.01.12, 15:30
Werder - Bayer 04
So, 05.02., 15:30
Freiburg - Werder
Sa, 11.02., 15:30
Werder - Hoffenheim
Sa, 18.02., 15:30
HSV - Werder
Sa, 25.02., 18:30
Werder - Nürnberg
Sa, 03.03., 15:30
Hertha - Werder
So, 11.03., 15:30
Werder - Hannover 96
Sa, 17.03., 15:30
Dortmund - Werder
Sa, 24.03., 15:30
Werder - Mainz 05

Der Tatort aus Farge

Sonntag,12.02.,20:15 Uhr
Horizont
"Ordnung im Lot" mit Beamer-HD

Horizont Open

26.02., 15:00 Uhr
Skatturnier - Teilnahme für alle Interessenten offen!
2. Turnier - 2012
18.03., 15:00 Uhr
3. Turnier - 2012


4. Horizont-Geburtstag

18.02., ab 20:00 Uhr
Die Mega-Party
surpise, surprice ...


Wetter

U 27/40


 
 
 

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