 - Bei Klick auf das Bild: Hörspiel zum Elfmeterkrimi!
20.05. Was war das denn gestern Abend in der Allianz-Arena. Eine kämpferisch und spielerisch überragende Bayern-Mannschaft verlor gegen schwache Chelsea-Spieler mit 3:4 nach Elfmeterschießen. Nun, die Bayern haben sich selbst geschlagen, nicht nur weil Robben in der Nachspielzeit einmal wieder (wir erinnern uns an das Meisterspiel in Dortmund) einen Elfmeter versemmelte. Es schien so, als würde sich der Spielball im Strafraum der zusammengekauften Abramowitsch-Elf vom runden in ein eckiges Leder verwandeln. So sahen zumindest die Abschlussversuche der Müller, Ribery oder Gomez sehr unbeholfen aus. Hoch in die Wolken, in jedem Fall aber weit am Kasten vorbei flog das Teil, das mindestens fünf Mal im Netz der Blues hätte zappeln müssen. Als er das dann endlich tat - Müller hatte mit einem phantastischen Kopfballaufsetzer getroffen -, erwachte plötzlich Didier Drogba, der Superstar von der Elfenbeinküste, aus dem Halbschlaf und nutzte die erste Ecke Chelseas, um den unverdienten Ausgleichstreffer zu erzielen. Elfmeterschießen ist irgendwie immer Glückssache, obwohl feststeht, dass der behelmte FCC-Torwart Czech mit einer Weltklasse-Antizipation den Bayern den Zahn zog. So zwang der Ausnahmetorhüter den ausgelaugten Basti Schweinsteiger zu einer ungewollten Präzessionsleistung, nämlich den Schuss an den rechten Außenpfosten. „Aus“, stammelte anschließend ein fassungsloser Co-Kommentator Effenberg, und die Stimmung im gut besuchten Horizont vereinte sich mit dem Kellerbaustaub auf dem verschmierten Steinfußboden (unterirdisch läuft gerade der Umbau). Jetzt sind die Bayern 2012 titellos, genauso wie Werder, Freiburg und Erzgebirge Aue. Fußball ist eben ein Ergebnisspiel und so wird es auch immer bleiben. Chelsea verewigt sich in den „analen“ Chroniken der CL–Geschichte als Sieger, während über die Münchner in ein paar Jahren niemand mehr ein Wort verlieren wird. Wir spielen heute, an diesem Heute-wird-ein-noch-schönerer-Sommertag, Skat im Horizont. Dass Mai-Event steht auf dem Speiseplan und das Buffet wird um 15:00 Uhr eröffnet. Am Abend rauschen wir dann mit den Russen und den Slowaken durch das Endspiel der Eishockey-WM, um anschließend sinnig schlafen zu gehen. Ich bin ab 19:00 Uhr da. Heinzi betreut das Nachmittagsprogramm.


19.05. Heute Abend steigt das Spiel der Spiele. Die Bayern treffen im heimischen Stadion auf die Mannschaft des FC Chelsea. Und dabei geht es um nichts Geringeres als den Sieg in der Champions League, dem begehrtesten europäischen Titel überhaupt. Auch wenn viele Bremer eine sehr differenzierte Meinung zu den offiziellen Gepflogenheiten in diesem noblen Münchner Sportclub vertreten, können auch sie nicht umhin, anerkennend nicken zu müssen, wenn es um den Nachweis internationaler, sportlicher Erfolge geht. Denn es sind regelmäßig die Bayern, die entscheidend dazu beitragen, dass Deutschland im europäischen Ranking so weit oben steht, dass selbst der Siebte unserer Liga noch eine Chance hat, Clubs aus Aserbaidschan oder Lichtenstein im Euro League-Vergleich zu bespielen. Es ist deshalb überhaupt nicht angebracht, den Münchnern eine Niederlage zu wünschen, oder gar höhnisch zu lachen, wenn die Spieler heute Abend weinend ob der verpassten Chance über den Rasen der Allianz-Arena kullern. Letztendlich schießen wir uns mit unserem nichtangebrachten Spott nur ins eigene Bein. Peng macht´s und tut weh – auch im Kopf. Und da ist ja noch Finalgegner Chelsea, dieser Retortenclub von der Insel, der Club der zusammengekauften Millionäre und das Lieblingsspielzeug von Roman Abramowitsch. Muss ich mehr sagen? Ich drücke heute Abend jedenfalls ganz patriotisch den Bayern die Daumen, auch in Hinblick auf die kommende Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Es wäre doch fatal, wenn das Gros unserer Nationalmannschaft, also alle Bayern-Spieler, mit hängenden Köpfen über die grünen Wiesen Osteuropas traben. Dann sehe ich schwarz im Hinblick auf die anstehenden Gruppenspiele gegen Portugal, Holland und Dänemark. Wir brauchen Spieler, die mit breiter Brust und dem in der Birne locker angedockten Siegergen auftreten. Nur dann können sie für uns den Titel holen und damit ein gigantisches Sommermärchen in Szene setzen. Das Champions League-Finale ist ein erster Schritt auf dem Weg zu dieser Party. Wir übertragen live im Horizont und versetzen uns schon jetzt in Hochstimmung. Morgen fliegen wieder die Skatkarten. Trotz nur einer(!) offiziellen Anmeldung, rechnen wir mit vollem Haus und ernsthaften Ambitionen.

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18.05. Unbeachtet von der Vatertagswelt feierte gestern Udo Lindenberg seinen 66. Geburtstag. Wir Horizontler gratulieren an dieser Stelle nachträglich und verneigen uns in Demut. Wir halten den Daumen in den Wind und träumen von Deinen großen Liedern: Nun steh' ich wieder an der Autobahn und halt' den Daumen in den Wind. Es wurde Zeit 'mal wieder loszufahren, ich hoff' es hält bald einer an. Nun steh' ich hier und sing' ganz and're Lieder. Ich weiss noch nicht wohin es geht. Ja die Strasse hat mich wieder; für Betty und mich ist es zu spät. Betty ist ein gutes Mädchen.Ich weiss noch wie es damals war. Sie sagte: "Schmeiss den Schlafsack weg und bleib' bei mir. Ich biete dir ein festes Bett dafür!" Ich hab's versucht mit ihr; und es war ja auch ganz schön - Frühstück im Bett und viele nette Sachen. Doch irgendwie auf die Dauer fand ich's denn doch nicht mehr so schön.Mit mir ist das leider nicht zu machen. Und jedesmal wenn ich am Ortsausgang stand tat mein Tramperherz so weh. Und ich wusste dass ich sie verlassen musste; und heut' ist es soweit und ich geh'.Da steh' ich also an der Autobahn. Wann nimmt mich endlich einer mit? Wann kommt denn hier 'mal ein Typ vorbei der auf die Bremse tritt? Vielleicht kommt einer der zum Norden fährt oder auch nur zur nächsten Stadt.Ich steige einfach um. Mal sehen wohin man kommt. Auf jeden Fall die Gegend hier die hab' ich satt. Ich möcht' so gern' 'mal nach Haiti oder zum Titicacasee. Ich würde so gerne einmal Freundschaft schließen mit einem Eskimo im Schnee. Ich möcht' auch gerne 'mal nach Afrika und mit den Urwaldnegern trommeln. Ich möchte 'mal 'nen Medizinmann fragen - wieviele bösen Geister kann er wohl verjagen? Ich steh' noch immer an der Autobahn und träume von der weiten Welt.
Vielleicht sollt' ich den Daumen etwas höher heben denn ich will meine Träume nicht nur träumen. (Udo Lindenberg; Daumen im Wind, 1972)

 - So hat es vor 10 Jahren bei Ebs begonnen!
17.05. Noch scheint das Wetter den Herren gnädig, die heute vorhaben, sich mal richtig auf dem Fahrrad auszutoben. Diese einmalige sportliche Betätigung bedarf einiger Vorbereitung. So habe ich gestern meinen Kumpel Eberhard gesehen, der sein Rad liebevoll geputzt hat, um es anschließend mithilfe von Tessakrepp und alten Kunstblumen in eine auch künstlerisch ansehnliche Form zu bringen. Gestaunt habe ich über die am Rad montierten technischen Hilfsmittel. Nun, der Sinn des zu einem Minikühlschrank umgebauten Fahrradkorbes an der Lenkerstange hat sich mir nach gestenreichem Vortrag vollkommen erschlossen. Gut gefüllt mit Feige-Wodka, Apfel-Wodka, Williams-Wodka und Kirsch-Wodka, sorgt der „Cooler“ am heutigen Aktionstag für ausreichend frischgekühlte Vitamine. Eberhards Doc hatte noch letzte Woche warnend zu ihm gesagt: „Herr Krahlisch, sie müssen unbedingt mehr Vitamine zu sich nehmen.“ In den zwei am Vorderrad befestigten Holzkisten – ich vermute mal, die wurden vorher zum Transport von Mähdrescherersatzteilen benutzt – lagern die Kohlenhydrate nebst Zubehör: Bratwurst, Senf, Bauchspeck, Ketschup, Kartoffelsalat, Toastbrot-weiß, Toastbrot-dunkel, Grill, Kohle, Anzünder, drei Campingstühle, eine Liege, ein Sonnensegel, zwei Schlafsäcke, ein Feuerlöscher und ein paar Tüten ausrangierte Chinaböller. Nach dem Zweck der langen Stange befragt, die unter dem Sattel mit einem Drehgelenk befestigt ist, erklärte mir Eberhard stolz, dass er damit seinen Anhänger und knapp einskommafünf Tonnen Elektrolytgetränke abschleppen könne. Der Wagen steht gerade in einem einschlägigen Getränkemarkt und wird dort von mehreren Mitarbeitern liebevoll befüllt. Als ich irritiert und fragenden Blickes auf die vielen kleinen Kästen am Rahmen des Rades sowie die 50m-Kabeltrommel auf dem Gepäckträger zeigte, erklärte Eberhard mit breitem Grinsen: „Man, das sind Akkus und die Ladestrippe dafür. Sport ist ja ganz schön, aber ich will mich natürlich nicht gleich überfordern.“ Ich muss schon sagen, ich war echt beeindruckt. Der Eberhard ist ein ausgebuffter Hund, der hat wirklich an alles gedacht, selbst an eine vernünftige Soundanlage, die über Generatoren und Minisolarpaneele in den Speichen betrieben wird. Ich wünsche Eberhard heute jedenfalls viel Spaß bei seinem Ausflug, genauso wie Euch, die Ihr unterwegs seid. Vielleicht sehen wir uns irgendwann im Horizont. Ich würde mich freuen. Ab 15:00 Uhr ist die Tresenschlacht eröffnet.

 - Ätsch, bätsch...und tschüs!
16.05. Nun sind sie wech, wech, wech … die Berliner, verschwunden aus dem deutschen Fußballoberhaus. Wir freuen uns nach 15 Jahren Abwesenheit auf den Traditionsclub aus Düsseldorf, Campino und Ex-Werderaner Norbert Meyer als Trainer. In Berlin sind erst einmal die Lampen aus. Wenn Preetz und Rehhagel dann endlich gegangen sind, können die Hauptstädter mit einem strukturierten Neuaufbau beginnen. Damit sollen sie sich Zeit lassen, denn im nächsten Jahr wird die 2.Liga sportlich aufgewertet, nämlich dann, wenn auch Werder sich ins Feld der „Kämpfer um die Goldene Ananas“ einreiht. Nach Wiese, Marin, Rosenberg und Co., hat nun auch Pizarro seinen Vertrag nicht verlängert. Man kann schon den Eindruck gewinnen, dass die Ratten schnellstens das sinkende Schiff verlassen. Umso beeindruckender, dass die Kapitäne Allofs und Schaaf – so wie sich das gehört – tatsächlich als letzte von Bord gehen. Klar, der Claudio hat so seine Gründe für den Weggang. Er will zum Ende seiner Karriere noch mal etwas anderes machen, wahrscheinlich so etwas wie sein Kumpel Tim: dauerhaft international kicken. Deshalb geht er bestimmt zu Freiburg, Paderborn oder Jahn Regensburg. Auch dort haben sie, genauso wie in Hoffenheim, Großes vor. Vielleicht gibt es aber auch noch ein warmes Plätzchen auf der Bayern-Tribüne, verbunden mit täglich einer warmen Mahlzeit und ausreichend Winterbekleidung. So ein zwei Jahre kann das der Claudio da schon aushalten, ohne nennenswerte Schäden in anderen Stadien anzurichten. Mit dem gestrigen Spiel ist noch eine irre Entscheidung gefallen. Der Sieger unserer Tippspielrunde steht fest und heißt Kalmageddon. Mit nur einem Punkt Vorsprung behauptete er sich knapp vor Langzeitspitzenreiter Fisch-Dirk und Benny. Herzlichen Glückwunsch! Die Preisverleihung für die Plätze 1 – 6 erfolgt am Samstag 20:00 Uhr, im Rahmen des CL-Finales. Noch diese Woche werden wir den Anmelde-Countdown für das EM-Tippspiel starten. Hinweis: Die BL-Tipper 2011/ 2012 sind nicht automatisch gemeldet! Bitte neu anmelden, sobald die Tipprunde auf dieser Seite aktuell ist. Morgen ist Feiertag und heute deshalb Vorfeiertag. Wir erwarten, dass Ihr diesen Fakt verinnerlicht und somit am Abend für eine volle Horizont-Hütte sorgt. Morgen mit frierenden Flossen, Schal und Mütze loszuziehen und sich die kalten Biere hinter die starre Binde zu kippen, kann doch nicht wirklich ein kultureller Hochgenuss sein. Dann lieber heute, schön im Warmen …, und was weiß ich.


15.05. Mal angenommen: draußen scheint die Sonne, Ihr habt einen Garten und arbeitsfrei. Ihr habt es außerdem geschafft schon um neun Uhr aus dem Bett zu krabbeln, Eure Kaffeemaschine in Schwung zu bringen und die leckerste aller Erdbeermarmeladen auf ein noch leckeres, krosses Brötchen zu drapieren. Voller Vorfreude auf diesen Tag balanciert Ihr dann, ein Liedchen pfeifend, das künstlerisch dekorierte Tablett auf Euren Lieblingsplatz zwischen der ungepflegten Blumenrabatte und dem festgewachsenen Sperrmüllhaufen. Ihr klaut, in einem Anfall von jugendlichem Übermut, schnell noch die Zeitung aus dem Postkasten des werktätigen Nachbarn, und fläzt Euch dann völlig entspannt und zufrieden in Opas alten Korbsessel. Jetzt seid Ihr eins mit Euch und der Natur. Ihr spürt die brodelnde Energie in Euren Adern und fühlt Euch für den Bruchteil eines Sekündchens unantastbar. In diesem klitzekleinen Moment seid Ihr die Highlander dieser modernen Welt, die Ihr in der Vergangenheit unbarmherzig mit Eurem Schwert beackert und durchfurcht habt. Ihr steht in Harnisch gekleidet, schmutzig muskelbepackt auf dem kahlen Berge, den Helm kühn in den Nacken geschoben, und schaut hinab in das fruchtbare Tal. Es kann nur Einen geben! Aber noch bevor Ihr den Sportteil der Zeitung aufgeklappt und zum ersten Mal in Euer immer noch leckeres Brötchen gebissen habt, ist dieses machtvolle Glücksgefühl verflogen. Denn während Ihr lustvoll und unbeschwert den Stimmen der Seele und der erwachenden Natur gelauscht habt, sortierte Euer Hirn bereits die anstehenden Probleme nach Dringlichkeit und Schadensgröße. Verdammte Scheiße, denkt Ihr zusammenzuckend, als Ratio - die kognitive Kraft -, plötzlich das Kommando übernimmt. Euch fällt ein, dass der Posthaufen in der Küche unbedingt durchgesehen werden muss, dass die Steuererklärung nun schon seit zwei Monaten überfällig ist, dass die Krankenkasse schon seit Wochen auf ein paar wichtige Unterlagen wartet, dass das Auto dringend zum TÜV muss, dass Du leichtsinnig versprochen hast, Mutterns Garten umzugraben, dass der "Januardeckel" im Horizont noch immer nicht bezahlt ist, dass Du im Jahr 2012 mal alle deine Freunde anrufen wolltest und dass du das Abo im Fitnessstudio, das du nun schon seit 2 Jahren nicht mehr betreten hast, kündigen musst. Noch bevor Du den ersten Schluck Kaffee genommen hast, fühlst Du Dich klein und schwach, so klein und schwach wie die Löwenzahnblüten, die Du gestern unnachgiebig mit Deinem neuen Honda-Rasenmäher abrasiert hast. Ist das die Herrlichkeit des Lebens, ist das unser Alltag? Ist es möglich, dass wir geboren wurden, um uns Probleme zu schaffen, diese zu lösen, um sogleich wieder von vorn zu beginnen? Einmal nur unbeschwert in der Sonne sitzen und über nichts Bösartiges nachdenken müssen. Ist das die göttliche Erfüllung? Ist das vielleicht das Paradies? Solche und auch andere Fragen beantwortet Euch heute Abend Jenny in der Halbzeitpause der Fußball-Relegation. Gekutterpullt wird auch!

 - Na Logo - Horizont!
14.05. Was die Spieler des Eishockeyschwellenlandes Norwegen gestern Abend mit unseren kampferprobten, deutschen Kufencracks gemacht haben, war einfach nicht in Ordnung. Nein, das war es nicht, ihr bösen Norweger! So darf man uns nicht demütigen, vor allem nicht an einem Abend, an dem wir eingefleischten kriminellen Horizontler freiwillig auf den „Der-Wald-steht-schwarz-und-schweiget-Tatort“ verzichtet haben und heimlich in die Eishalle von Stockholm gezappt sind. Dort, gut hinter einer Werbebande für Hundefutter versteckt, mussten wir weinenden Auges mit ansehen, wie unser indisponiertes Eis-Ballett von den Skandinaviern regelrecht verprügelt wurde. Wenn die Lena Odenthal jemals mitkriegen sollte, dass wir uns wegen dieser Helden in Strumpfhosen einfach aus ihrer Veranstaltung verpisst haben – bitte, bitte verratet uns nicht -, schickt sie uns bestimmt zur Strafe ihren schmierigen Partner Kopper auf den Hals. Und dann Gnade uns Gott. Diese 4:12-Niederlage im entscheidenden deutschen WM-Spiel sollte zumindest einer anderen gedemütigten Mannschaft Hoffnung machen - und hat so auch wieder ihr Gutes: Ich rufe jetzt nämlich dem Fleischfachverkäufer Uli Hoeneß und seinen Münchner Spielkameraden zu: Seht ihr, es hätte am Samstag gegen Dortmund (2:5) auch alles noch viel schlimmer kommen können. In dieser Woche könnt Ihr Euch - so wie immer - einmal mehr auf uns verlassen. Wir sind immer da, auch zu den unmöglichsten Anlässen. Heute starten wir mit Heinzi in die Nacht. Der zeigt Euch ganz bestimmt, was soll er auch sonst tun – Socken stricken oder was? , das Relegationsspiel des KSC gegen die Regensburger Domspatzen (20:00 Uhr/ B3). Morgen steigt dann Hertha im ungleichen Kampf gegen Düsseldorf in die 2. Liga ab (20:00 Uhr/ Sky), bevor am Donnerstag zu Ehren der Vaterschaft sinnlos gesoffen und geradelt wird (Leichen pflastern ihren Weg). Wir öffnen, damit alles noch viel schneller geht, bereits um 15:00 Uhr. Und dann kommt der riesige Fußball-Samstag: Der FC Bayern München empfängt im CL-Finale den FC Chelsea. Hoffentlich heißt es dann 12:4 aus deutscher Sicht. Oh, wie wär` das schön … Und hier habe ich noch zwei besonders schöne Highlights zur Kutterpullveranstaltung am letzten Wochenende. Das Rennen gegen die Holzwürmer - aufgenommen mit Marks Helmkamera und Erics fachkundigem Kommentar (Mirja! - Hallo meine Herren - vorbildlich, wie Du den Weserschlick frisst!) und Fotos, aufgenommen von Dijana, ohne Ende. Viel Spaß damit! P.S.: Hier noch der Online- Zeitungsbericht.


13.05. Jubel, Double, Heiterkeit … aber nur in Dortmund. Sensationell hoch mit 5:2 besiegte der Deutsche Meister die Bayern in einem packenden Pokalfinale. Nun, vielleicht mag die Heynckes-Elf ja einfach keine Hausmannskost und fühlt sich tatsächlich zu höheren Aufgaben berufen. Wenn man allerdings die Abwehrleistung der Münchner betrachtet, kommen einem doch Zweifel, ob das gegen starke Chelsea-Spieler für den Gewinn der Champions League in der nächsten Woche reicht. Auch wer kein Dortmund-Fan ist, muss neidlos anerkennen, dass Kloppos Jungspunde einen begeisternden Fußball zelebrieren. Wir gratulieren deshalb ganz herzlich zu diesem ersten Double in der schwarz-gelben Vereinsgeschichte. Und die Münchner dürfen auch feiern, denn immerhin hat es die Damenmannschaft des Vereins zum Pokalsieg gegen die hoch favorisierten Frankfurterinnen geschafft. Diesem kühlen 12 Grad-Sonntag wird noch eine weitere sportliche Vorentscheidung abverlangt. Heute Abend müssen unsere Eishockey-Cracks unbedingt gegen Norwegen gewinnen, um nicht vorzeitig die Endrundenkoffer packen zu dürfen. Ich lade Euch deshalb ein, mit mir zusammen (ich verteile ab 18:00 Uhr mit meiner ganzen, angeborenen Behäbigkeit die Getränke, sowie die gelben und hoffentlich keine roten Karten) zuzuschauen, mitzufiebern und dümmlich lustig - wie immer bei solchen Gelegenheiten – herum zu diskutieren. 20:00 Uhr beginnt dieses spannende Match und ersetzt somit zwangsläufig die Odenthal-Kopper-Tatort-Story (Olli-Face: programmiere also Deine Hightech-Endgeräte). Ansonsten hoffe ich, dass es die Bunker-Kutterpull-Partyleichen inzwischen wieder in die Senkrechte geschafft haben. Bis zum Abend wird sich hoffentlich auch wieder das Erinnerungsvermögen regeneriert haben, sodass der Tag im Einklang mit der Natur und der Horizont-Tresenkante enden kann. Noch immer ist es nicht möglich, auf dieser Seite Bilder hochzuladen. Haltet durch! Ich tue es auch ...

 - Los geht´s!
12.05., abends Durch Pech in der Auslosung scheiterten unsere tapferen Kutterpulljungs im Achtelfinale der Rennen von Elsfleth. Ausgerechnet gegen den Seriensieger der letzten Jahre - Die Holzwürmer - musste unser Team im ersten Teil der KO-Runde antreten. Knapp eine Länge verloren sie am Ende in einem äußerst kraftzehrenden Vergleich. Die zahlreich angereisten Fans waren sich trotzdem einig: Gegen jede andere Mannschaft der Welt hätten wir eine echte Chance gehabt, nur eben gegen diese Späne produzierenden Kraftbolzen nicht. In der Vorrunde kam unser Boot zu einem überlegenen Sieg gegen das Pullnami-Team!. Jetzt gilt es, den Blick voraus auf die Hafenfestveranstaltung im Juni zu richten. Kopf hoch - alles wird gut. Wir sind auf dem richtigen Weg . Hier das Achtelfinale im Videomitschnitt.
12.05., morgens In der Hoffnung, dass inzwischen alle Horizont-Kutterpuller auf der anderen Weserseite sind - es ist jetzt 8:07 Uhr -, mach ich mich auch gleich auf den Weg zur ersten Rennveranstaltung des Jahres. Vielleicht ist es ein gutes Omen, das die Sonne scheint. Dass unser Team gut vorbereitet ist, bezweifle ich nicht, da die Jungs in den letzten Wochen doch sehr intensiv trainiert haben. Außerdem kommt Ihnen mit Sicherheit die Erfahrung des letzten Jahres zugute. Da lief es nicht so toll, weil man sich in Elsfleth auf technisch unbekanntes Neuland wagte. Heute steuert die Horizont-Crew kein Rookie-Boot mehr, und das werden sie uns ganz sicher mit einem tollen Ergebnis beweisen wollen. Einen ausführlichen Bericht über das Ereignis könnt Ihr heute Abend an dieser Stelle lesen, vielleicht unterlegt mit ein paar sehr gefälligen Lotz-Mediendesign-Videos. Bis dahin nutzt den Tag. Ich nehme um halb zehn die Fähre. Hat noch jemand Lust mit mir zu radeln, einfach nur da sein! Heute Abend steigt um 20:00 Uhr das Pokalfinale in Berlin. Meister Dortmund trifft auf den Champions League-Finalist Bayern München. Bea erwartet deshalb zahlreiche Besucher in unseren Heiligen Hallen. Eine letzte Meldung für alle verkappten HSV-Fans: Euer Verein kann doch noch siegen. In einem Freundschaftsspiel setzte sich der Rekord-Bundesligist überraschend gegen die Mannschaft vom SV Drochtersen/Assel mit 2:1 durch. Herzlichen Glückwunsch!

 - Im Stile von Fausto Coppi will Harry demn?chst 1/4 ber den Harz fahren.
09.05. Harry ist passionierter Radfahrer. Seit Kurzem besitzt er auch ein Rennrad. Fasziniert von der schwerelosen Fortbewegungsart auf den schmalen Pneus, plant er akribisch seine Trainingseinheiten und besch?ftigt sich t?glich mehrere Stunden mit technischen und sportpsychologischen Details rund um den Rennradsport. Statt abends gem 1/4 tlich fern zu sehen, studiert er jetzt fasziniert die Statistiken in seinem neuangelegten Online-Trainingsbuch. Und da hat er eine Menge zu tun. Schlieþlich gilt es nicht nur, Tages- und Gesamtkilometer zu ermitteln, sondern auch Trittfrequenzen, Höhenmeterdifferenzen sowie die minimalen und die maximalen Pulsschl?ge im Verh?ltnis zur gebrauchten Trainingszeit - unter Ber 1/4 cksichtigung von Durchschnitts- und Maximalgeschwindigkeit - zu betrachten. Akribisch tr?gt Harry auþerdem Temperaturen und Windgeschwindigkeiten in vorbereitete Tabellen, macht kleine Notizen zu seinem eigenen Befinden und skizziert peinlich genau den jeweiligen Trainingsstreckenverlauf mit Hilfe seines Garmin-Fahrradnavis. Zwischendurch wischt er immer wieder liebevoll mit einem in Silikon getauchten Lappen 1/4 ber den Rahmen seiner auf Hochglanz geb 1/4 rsteten Rennmaschine, die filigran an einem verstellbaren Fahrradlift 1/4 ber seinem Sofa schwebt. Die neuste Manie: Bei jedem Gang zur Toilette pr 1/4 ft Harry mit skeptischem Blick seine Körperfettwerte auf der nagelneuen Hightechwaage im Lance Armstrong-Design. Und immer sieht man Harry kauen. Im Laufe eines Tages verspeist er unz?hlige Sportriegel und trinkt dazu mindestens vier Liter Wasser, angereichert mit Mineralien und Ballaststoffen. Abends gibt es jetzt nur noch Salat, mittags Nudeln und morgens Vollkornbrot mit Magerquarkaufstrich. Alles im Dienste der Sache eben, 1/4 ber die sich Harry noch gar nicht so richtig im Klaren ist. Tour de France, Spanien-Rundfahrt oder Giro? Vielleicht doch nur L 1/4 ttich-Bastogne-L 1/4 ttich oder den Wallonischen Pfeil? Manchmal denkt Harry wehm 1/4 tig an die alten Zeiten im Horizont zur 1/4 ck, als er sich noch mit einem Humpen Bier in der einen und der selbstgedrehten, filterlosen Kippe in der anderen Hand lustig gemacht hat 1/4 ber die verh?rmt aussehenden Sportlertypen, in ihren schwulettenhaft aussehenden Rennklamotten. Aber nur manchmal. Wenn Harry heute 1/4 ber das Radfahren spricht, dann benutzt er Fachbegriffe, er redet vom Grundlagentraining 1 und 2, von Fahrtenspielen, Intervall- und Regenerationseinheiten oder vom Training zur Verbesserung der wettkampfspezifischen und der Kraftausdauer (auch jeweils 1 und 2). Den Tag beginnt Harry jetzt nicht mehr mit dem Abhusten von Teer und Nikotinresten aus seiner leicht entz 1/4 ndeten Lunge, nein, nun misst er morgens, sich im Bett nicht bewegend, seinen Ruhepuls, um danach ein leichtes Gymnastikprogramm am geöffneten Fenster zu absolvieren. W?hrend des Fr 1/4 hst 1/4 cks liest er dann noch ein paar Seiten in der Autobiographie von Francesco Moser. Heute Abend will er sich ausnahmsweise mal wieder mit seinen alten Kumpels im Horizont treffen. Immerhin wird heute das Euro League-Finale zwischen Madrid und Bilbao aus Bukarest 1/4 bertragen (Beginn 20:30Uhr). Auþerdem spielen die Deutschen im Rahmen der Eishockey-WM (auch 20:00 Uhr) gegen Schweden. Bestimmt l?sst sich auch das eine oder andere Gespr?ch 1/4 ber den Verlauf der 4.Etappe des Giro de Italia f 1/4 hren. Und Apfelschorle gibt es da unten am Hafen auch. Also.

 - Nein, ich war das nicht!
08.05. Ich h?tte heute mal wieder so richtig Lust, irgendjemand im Blog-Land zu zerreiþen. Auch, oder gerade weil ich noch immer ziemlich m 1/4 de bin von der gestrigen, ungewohnten Nachtschicht, sp 1/4 re ich, wie die tief in mir drin versteckten Aggressionen meine - auf ?rztliche Anordnung hin - zerteilten Organe belasten und heiþbl 1/4 tig durch die vom Rauchen verengten Venen rattern. Unnachgiebig suchen sie sich einen direkten Weg durch den verpeilten Organismus, einfach nur mit dem Ziel, schnellstens an die sonnige 18-Grad-Oberfl?che unserer fr 1/4 hlingshaften Welt zu gelangen. Ob sie dabei einen g?ngigen Routenplaner aus dem Netz benutzen, also ich meine jetzt die Aggressionen, bleibt mir dabei genauso ein R?tsel, wie die Tatsache, dass ich nicht in der Lage bin vorauszusehen, welche Körperaustrittsstellen in der Endkonsequenz f 1/4 r den notwendigen Energieschub genutzt werden. Dieser Fakt verunsichert, weil er mich unberechenbar und gleichzeitig zu einer Gefahr f 1/4 r die Umwelt macht. Dabei sind autoaggressive Handlungen, die bei unsachgem?þer Anwendung zum qualvollen Tod f 1/4 hren können, nicht g?nzlich auszuschlieþen. Am einfachsten w?re es nat 1/4 rlich, wenn die vegetativ gesteuerten Reaktionen durch meine geballten F?uste erfolgen w 1/4 rden. Dann kloppe ich, vorher nat 1/4 rlich schauend, dass die eigene Frau nicht in der N?he ist, mal m?chtig auf den K 1/4 chentisch. (Welcher Mann traut sich schon in Anwesenheit der eigenen Frau auf den gemeinsamen K 1/4 chentisch zu hauen?) Auch schön w?re ein blitzschneller Ausbruch 1/4 ber die unteren Extremit?ten. Ein Tritt gegen die M 1/4 lltonne an der Straþe, verbunden mit einem lauten Du Drecksteil, könnte auch enorm beruhigend wirken. Besser w?re nat 1/4 rlich, ich w 1/4 rde dem ohnehin nervigen Kater des Nachbarn auflauern, und den dann mit einem Vollspannschuss 1/4 ber (oder besser noch durch) die frischfrisierte Buchsbaumhecke befördern. Wenn ich dabei noch in der Lage w?re, in orgastischer Ekstase auf das kl?gliche Miauuuuuu des wunderschön fliegenden Objekts zu lauschen, w?re das nat 1/4 rlich die göttliche Vollendung. Dummerweise hat der Nachbar weder einen Kater noch eine Buchsbaumhecke. Und auf Stress mit Animals International, Caritas oder Fleurop habe ich auch nicht wirklich Bock. Es klingelt. Pause. Es ist der Telefonmann der TKK, dieser unsensible Schnösel. Hey Leute, der provoziert mich unsachlich kundenorientiert: Sie haben bei uns noch 5500 , offen, zahlen sie sofort! Inkasso, sie, wollen sie das? Jetzt reicht(TM)s aber, schreie ich ganz spontan und ungesteuert hirnlos: Irrtum, Sie, Du, Du, wer sind Sie 1/4 berhaupt, kennen wir uns, Sie, sie, ich, verdammt, Sie, Unversch?mtheit, Sie Verbrecher Sie, Polizeistaat, Abzocke, Etikettenschwindler, Sie, Du Pillemannarschlochpfeifenwixdoofkopp Sie, ich k 1/4 ndige die Freundschaft, Sie Du, Sie ... Schwitzend und gl 1/4 cklich sitze ich nun, 27 min sp?ter, auf meinem Sofa " völlig entspannt und befreit. Scheiþ auf die Kohle. Aus Geld habe ich mir noch nie etwas gemacht, höchstens kleine Flugzeuge f 1/4 r den Rundflug in der Wohnstube gebastelt, oder auch Schiffchen, die lustig in der Badewanne schwimmen. Macht man eben manchmal, wenn man nicht weiþ, wohin mit den vielen, 1/4 berfl 1/4 ssigen Scheinchen. Mal wieder ist bewiesen; auf den inneren Frieden kommt es im Leben an. Danke, lieber TKK-Mann.

 - Gestern unterlag Deutschland den Letten mit 2:3. Wir 1/4 bertragen alle Abendspiele der WM live.
07.05. Nachdem ich gerade noch so meiner selbstgebastelten Grabst?tte entkommen bin, gebe ich heute mein Abend-Comeback hinterm Horizont-Tresen. Weil ich keine Lust habe, den ganzen Abend mit dem Putzen von Holzregalen zu verbringen, mache ich Euch ein einmaliges Montagsspecialangebot: Becks 2,00 ,, Weizen/ Carlsberg 0,5 2,50 ,, Havana-Cola 3,00 ,, alle Kurzen 1,50 ,. Vielleicht finde ich so ein paar illustre, gelangweilte Spezies, die mit mir ab 20:00 Uhr Eishockey (D?nemark " Schweden) gucken und nebenher gute Musik hören wollen. Schlieþlich ist am Ende jeder k?uflich! Du auch, selbst wenn Du im Moment noch angewidert Deine ungeputzte Nase r 1/4 mpfst! Also jetzt mal nicht so auf theatralisch ... Ansonsten harren wir der Dinge, die da kommen. Morgen trainieren unsere Kutterpuller zum letzten Mal, bevor am Samstag die Wettkampfsaison eröffnet wird (siehe auch Rubrik Kutterpullen). Ich warte 1/4 brigens noch immer auf die erste Fananmeldung, die mich halb zehn ab der F?hre Vegesack nach Elsfleth begleitet? Fuþball 1/4 berragen wir nat 1/4 rlich auch. Am Donnerstagabend spielen Hertha und D 1/4 sseldorf im ersten Relegationsspiel des Auf- und Abstiegskampfes gegeneinander (20:30 Uhr). Und dann noch einen Hinweis in besondere Sache: Ab sofort treffen sich jeden Mittwoch, 19:00 Uhr, die Horizont-Skatfreunde zu ýbungszwecken. Hubert und Anne freuen sich 1/4 ber jeden neuen Mitspieler, auch auf Anf?nger. So, nun startet gesund und munter in die neue Woche. Ab Mittwoch soll es wieder w?rmer werden - im Namen des Herrn. Gestern habe ich mir jedenfalls beim Radfahren den Hintern abgefroren, und das war nicht wirklich erbaulich. Wie ist es Euch bei diesen unangenehmen 9 Grad ergangen? Berichtet. 18:00 Uhr öffne ich die Katakomben!

 - Oh, wie schade, vorbei!
06.05. Endlich vorbei, war die Schlagzeile im heutigen Sportteil des "Kurier am Sonntag". Genau das haben wir gestern Nachmittag schon im Horizont gedacht. Dass Werder gegen Schalke 2:3 verloren hat, war dabei nur eine unangenehme Nebensache. Es macht einfach keinen Spaþ mehr, unseren "Sie-waren-stets-bem 1/4 ht-Setzen-F 1/4 nf- Kickern" zuzuschauen. Deshalb wurde der Horizont ganz spontan zu einer Speakers Corner und einer Fuþballer-Tauschbörse. Statt sich fremd zu sch?men, gab die H?lfte der Leute inspirierte, fachkundige Kommentare ab, verkaufte fleiþig Spieler (bis auf Mielitz alle weg) und stöhnte nebenher inbr 1/4 nstig und voller Lust. Manchmal muss der ,,rger eben raus! Und warum nicht gleich betreut? Um der Dehydrierung vorzubeugen, gab es Apfel- oder Maracujaschorle, Leichtbier, isotonische Weizens?fte und Kr?utercocktails. Einige ganz coole Leute spielten l?ssig mit W 1/4 rfelbechern und taten so, als w?re das Spiel ringsherum auf den Bildschirmen an den W?nden der ganz normale Alltag; so nach dem Motto: Bring doch die 1679. Folge der Lindenstraþe, ist uns doch scheiþegal! So haben wir uns irgendwie 1/4 ber den Nachmittag gewurschtelt, ja irgendwie 1/4 ber diese ganze verkorkste Saison. Trotzdem, danke Werder Bremen. Was w?ren wir bloþ ohne dich, ohne deine vielen Widerspr 1/4 che und ýberraschungen. Nur wegen dir, durften wir schon fr 1/4 hzeitig und unter Aufsicht Gleichgesinnte treffen, durften offiziell, ohne dass die Frau zu Hause meckert, schon am Nachmittag Bier trinken. Dank deiner unterdurchschnittlichen Saisonperformance sind wir in den nachmitt?glichen Diskussionen Aggressionen und Frust losgeworden. Dank dir Werder, hat genau das Ehen und Freundschaften gerettet und hat gleichzeitig f 1/4 r entspannte Sonntage im Kreis unser Lieben gesorgt. Auch unsere Arbeitgeber sind dir dankbar, du liebes Werder, waren wir montags doch immer ausgeschlafen, weil wir Samstagabend schon gegen zehn betrunken im Bett lagen. Wir freuen uns schon jetzt auf die neue Saison. Dann werden wir am letzten Spieltag eine riesige Party feiern, n?mlich dann, wenn ihr (Werder) es gerade noch so in die Relegation gegen Ahlen oder Chemnitz geschafft habt. Hu, wird das ein Spaþ ? Heute macht Bea in Horizont-Bierausschank-Thekengequatsche-Abend. Also, rafft Euch auf, Ihr Typen und Innenen!


05.05. Gestern war ich auf einer realen Geburtstagsparty im beschaulichen Blumenthal eingeladen und wurde von ganz vielen, mir bis dato nur sehr schemenhaft bekannten Menschen angesprochen. Es stellte sich schnell heraus, dass all diese Lebewesen aus Fleisch und Blut Freunde aus meiner Facebook-Gemeinde waren und dass wir uns bisher nur virtuell miteinander ausgetauscht hatten. Es war schon ein seltsames Gef 1/4 hl, mal die Anonymit?t abzulegen und sich von Mann/ Frau zu Mann/ Frau " auch in wechselnden Kombinationen - gegen 1/4 ber zu stehen, sich zu riechen oder auch mal kurz zu ber 1/4 hren. Warm. Dabei sind mir reichlich Ecken und Kanten aufgefallen, die " Wie kann so etwas nur sein? - auf meinem Mac Pro im futuristischen Alu-Geh?use bisher einfach nicht zu sehen waren. ýberrascht war ich, als ich feststellen musste, dass einige Leute, die sich im Netz nur der K 1/4 rzelsprache bedienen (lol, LD, MOTD, 4YEO/FYEO, BB, BRB, CYA, HGW, HDGDL, kP, mMn oder SWE) auch ganze S?tze sprechen und dabei Bier trinken können. Eine Meisterleistung, wie ich meine. Eine Unart, die vielleicht schon auf dem Weg zu einer neuen Volkskrankheit ist, muss ich hier noch unbedingt erw?hnen. Einige meiner tats?chlich existierenden Freunde schielten immer ganz unruhig rechts - nie links verflixt - an mir vorbei, offensichtlich irritiert und auf der st?ndigen Suche. Mich machte das ganz nervös, sodass ich irgendwann sp?t in der Nacht meinen neuen, alten Kumpel G 1/4 nther ansprach, der mir sabbernd ins ungewaschene linke Ohr s?uselte, dass sie alle, also die Edel-Fatzekuchen-Fans, best?ndig auf der Suche nach neuen Werbebannern sind, die sie anklicken können - eben auch im wahren Leben. Wir sind doch die Triebfedern der Weltwirtschaft, die Katalysatoren des Aufschwungs und die Snoopys der sp?tkapitalistischen Moderne, lallte er dabei völlig entr 1/4 ckt. Aha, kam mir da die Erleuchtung. Endlich verstehe ich auch, warum der Börsengang der Facebook-Aktie so gigantisch aufgebl?ht ist und warum das Unternehmen auf dem Papier mehr wert ist, als Hewlett Packard oder auch General Motors. 96 Milliarden US-Dollar sollen die Bonbons inzwischen kosten, die der jetzt 27-j?hrige Zuckerberg aus eigener und geklauter Sch? geformt haben soll. Da kann sich der Werder-Klaus mal ein Beispiel nehmen. Wenn er heute mit seiner Truppe auf Abschiedstour gegen Schalke 04 geht, spielen die nicht einmal mehr um die Goldene Ananas. Nur der Holl?nder Huntelaar will noch ein paar Törchen schieþen, um sich am Ende der Saison die Krone des erfolgreichsten Torsch 1/4 tzen aufsetzen zu können. Gönnen wir ihm diesen Spaþ. Mein Tipp: Werder " S04 1:4, dreifacher Einnetzer, also nicht der G 1/4 nther, Huntelaar (12., 63., 67. Min). Am Abend wird auch noch geboxt, und spielen ein paar Engl?nder das Landes-Cup-Finale aus. Wir 1/4 bertragen den ganzen Kram live!

 - Auch in Elsfleth 2012 voll auf Zug!
04.05. Letzten Dienstag, an einem Feiertag!, trafen sich unsere Kutterpuller zum vorletzten Mal, um am Finetuning f 1/4 r die ersten Rennen der Saison zu basteln. Genauso wie im letzten Jahr nutzt das Horizont-Team die Rennen in Elsfleth, um sich optimal auf den Saisonhöhepunkt in der ersten Juni-Woche (Hafenfest) vorzubereiten. F 1/4 r alle Fans und Interessierten veröffentliche ich an dieser Stelle die komplette Ausschreibung der Veranstaltung. Es w?re schön, wenn sich eine kleine Anfeuerungs-Gemeinde auf den Weg ins beschauliche Elsfleth macht. Mit dem Fahrrad ist das Ziel in weniger als einer Stunde zu erreichen (knapp 20 km). Wenn das Wetter schön ist, eine tolle Gelegenheit, auch mal etwas f 1/4 r die eigene Fitness zu tun. ? am 12. Mai diesen Jahres veranstaltet die Jadehochschule Elsfleth ihr traditionelles Seefahrtschulfest. Zum festen Bestandteil des Festes gehört das internationale Kutterpullen, welches in diesem Jahr zum 37. Mal durchgef 1/4 hrt wird. Bei diesem Rennen werden circa 40 Teams aus Elsfleth und Umgebung, sowie Teams von Hochschulen aus dem In- und Ausland, ihre Kr?fte im Kutterpullen messen. Hierzu möchten wir Euch herzlich einladen. Das Rennen wird am 12.Mai an der Weserstraþe 51 in Elsfleth ausgetragen und soll um 09.00 Uhr beginnen. Am Abend findet noch eine groþe Abschlussparty statt (Eintritt: 4 ,). Wenn Euer Interesse geweckt ist, macht Euch an die Detailplanung. Vielleicht ist es möglich, dass sich eine gröþere Truppe gemeinsam per Rad auf den Weg macht. Ich biete mich als Reiseleiter an. Start der Vision-Kutterpull-Fantour um 9:30 Uhr ab der F?hre in Vegesack. Anmeldungen 1/4 ber unser Kontaktformular oder direkt per Mail an info@horizont-bremen.de. Dieses Wochenende findet der letzte Bundesligaspieltag der Saison statt. Werder trifft auf Schalke und Ihr auf mich. Ich erwarte Euch morgen Nachmittag ganz in Farbe und in bester Stimmung. Heute Abend dreht Anne an den R?dern des fahrenden Zuges. Springt auf; denn was könnt Ihr schon anderes tun - bei diesem Scheiþwetter.

 - Schulze (Mitte), 1975, mit seinen Kumpels Hubi und Fr?nkie. Rechts daneben: Karin (Jojos Ex) und Kristina, die heutige Familienministerin Frau Dr. Schröder .
03.05. Schulze, einer meiner alten Schulfreunde aus dem Hermann-Hesse-Hippie-Club (1974-1977), hat ganz groþe Dinge vor. Die bisher zehn Jahre anhaltende Planungsphase nutzte er vor allem daf 1/4 r, um bei reichlich Bier und Schnaps Monologe dar 1/4 ber zu halten, warum und weshalb eine unabdingbare Plan?nderung den Start seines Bauvorhabens immer wieder verzögert. Wer jetzt denkt, der Schulze h?tte diese Verzögerungen absichtlich herbeigef 1/4 hrt, nur weil er so gern trinkt und sich dabei reden hört, der hat sich gr 1/4 ndlich geirrt. Auch hat es nichts damit zu tun, dass Erwin, also der Schulze, zu faul zum Arbeiten w?re. Nee, nee, seine Begr 1/4 ndungen waren immer sehr einleuchtend, auch wenn seine Gartenmeetings immer weniger besucht und seine Argumente immer weniger Gehör fanden. Letzte Woche saþ deshalb nur noch der völlig abgemagerte Jojo in Schulzes Garten. Kein Wunder, das mit dem Jojo. Karin, was mal Jojos Frau war, hatte sich letztes Jahr, nach einem Volkshochschulkurs 1/4 ber die spirituelle Zubereitung von gr 1/4 nem Tee, mit Singh, dem b?rtigen Kursleiter, nach Indien abgesetzt. Seitdem ist Jojo, der nie gelernt hat, einen Elektroherd von einer Waschmaschine zu unterscheiden, völlig von der Rolle. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. Also sitzt er nun, in Erwartung eines vern 1/4 nftigen Bes?ufnisses, in Schulzes Garten und wartet g?hnend auf den 1/4 blichen langweiligen Vortrag. Fast w?re er deshalb am lauwarmen Plop seines Flens erstickt, als sein Gastgeber nach einer pathetisch langen Pause, die wahrscheinlich nur er selbst genoss, verk 1/4 ndete, dass er am Mittwoch kommender Woche mit dem Umbau seines Partykellers beginnen wolle. Jojo solle sich, genauso wie Till, Rolli, Charly, Beni, Fr?nkie, Hubi , Michi und der Rest der Bande mal freinehmen. Mit eindringlichen Worten beschwor er anschlieþend die Gemeinschaft, appellierte an die ewige Freundschaft und z?hlte akribisch auf, wie viel Kisten Bier und wie viel Flaschen Schnaps er in den letzten Jahren auf den Markt geschmissen hat, auch und gerade deshalb, um die Jungs bei Laune zu halten. Und jetzt w?re eben der Tag der Abrechnung. Und er z?hle auf uns. Fest. Genutzt hat es nichts. Als der angepeilte Mittwoch endlich da war, fehlte die H?lfte der Leute. Schulze war empört, beruhigte sich aber, als er erfuhr, das Rolli vor drei Jahren verstorben war, Hubi seit kurzem Beamter ist und Charly zwei Armprothesen tr?gt. Nur Fr?nkie fehlte unentschuldigt und ging auch nicht an sein neumodisches Telefon. Das war eine bittere Pille, hatte Schulze doch gerade in Fr?nkie eine Menge Zeit, Geld und Hoffnung investiert. Bei aller menschlichen Entt?uschung: Der Start in den Umbau ist gegl 1/4 ckt, und bald wird Schulze in seinem neuen Domizil eine Rede dar 1/4 ber halten können, was ihm Freundschaft, Zuverl?ssigkeit und Blutsbr 1/4 derschaft bis weit 1/4 ber den Tod hinaus bedeuten.

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| 1. |
Kalmageddon |
517 |
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Fisch |
516 |
| 3. |
Benny |
503 |
| 4. |
Reike |
501 |
| 5. |
Havanaclub |
497 |
| 6. |
Brunobagge |
496 |
Champions League Finale 19.05., 20:45 Uhr Bayern München - FC Chelsea
02.06., ab 9:00 Uhr Hafenfest-Race Das Horizont-Team fährt von Sieg zu Sieg!
20.05., 15:00 Uhr 5. Turnier 2012
Skatturniere - Teilnahme f 1/4 r alle Interessenten offen! Wir bitten um Voranmeldung unter info@horizont-bremen.de Mehr Infos hier!
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